

Er sei "begeistert", sagte Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) am Montagabend.
Zuvor hatte Lothar Marks in launigen Worten und mit faktenreicher Beamer-Präsentation seine Eisenberger Unternehmensgruppe vorgestellt.
Die besteht aus der Marks GmbH (Handelshaus) sowie der HAL Komponenten GmbH (produzierendes Gewerbe).
Einerseits werden kleine und mittlere Werkzeug- und Maschinenbau-Unternehmen sowie Lohnfertiger u. a. mit Werkzeugstählen, Alu, Kupfer, Messing, Graphiten ... beliefert - und zwar zügig: "Wir sind nicht die Billigsten, aber die Schnellsten", hat der Kreisstädter beobachtet, dass sich etliche seiner Wettbewerber nach Osteuropa verfügt haben. Das hat für sie viel längere Lieferzeiten zur Folge, die Marks problemlos unterbieten kann.
Andererseits gibt´s den Bereich CNC-Sonderbearbeitung, wo Platten, Formeinsätze und vieles mehr aus Metall entstehen. Das laufe zunehmend so, berichtete der Firmenchef, dass die Kunden per E-Mail umfangreiche Datenpakete schicken, nach denen dann die Fräse arbeitet. Zeichnungen seien Geschichte, CAD/CAM weiter auf dem Vormarsch.
Bei der Firmengruppe zeigen alle Kurven nach oben. Seit dem Jahr 2000 wurden knapp 5,5 Millionen Euro investiert. Der Umsatz hat sich von 1992 bis 2008 von einer halben Million auf 9,44 Millionen Euro fast verzwanzigfacht. Die Zahl der Mitarbeiter stieg von zwei auf aktuell 42, davon neun Auszubildende. Davon war Althaus besonders angetan, der sich zuvor sehr wohl über den Unternehmer informiert hatte und wusste, dass sich Lothar Marks in der Wendezeit in der Eisenberger Bürgerrechtsinitiative (BRI) engagiert hat.
Es gab einen kurzen Rundgang durch den Betrieb in der Borgfeldtstraße mit Gesprächen mit Mitarbeitern. Als Souvenir hatte Marks ein weißes T-Shirt drucken lassen - vorn mit Firmen-Logo, hinten mit der Aufschrift "Freistaat Thüringen" und der Zahl "1". Zum Glück, bedankte sich der Regierungschef, schreibe sich dieser Marks nicht mit x ...
09.12.2008