

Erinnern Sie sich noch an den Spruch aus DDR-Zeiten, der da lautete "Theorie ist Marx, Praxis ist Murks"?
Auf Lothar Marks, den wohl ausschließlich akustischen Nachnamensvetter des Ökonomen und Philosophen, trifft dies jedenfalls nicht zu.
Was dieser einstmals bürgerbewegte Kreisstädter seit 1992 unternehmerisch auf die Beine gestellt hat, ist überaus erstaunlich.
Marks hat 1992 in einer Neubauwohnung quasi alleine angefangen mit seinem Werkzeugbaubedarfs-Handel. Erste Mitarbeiterin war Tochter Heike. Das erfuhren Ministerpräsident Althaus und seine reichlich 30-köpfige Begleitung am Montag in einer der beiden Hallen, in denen sich die Firmen - inzwischen sind's zwei - nunmehr befinden.
Zunächst hat der Gründer sich selbst mit Arbeit versorgt, dann seine Tochter, dann seinen Sohn ... Inzwischen zählen die Firmen 42 Mitarbeiter. Das alles lobte Althaus, sei typisch Mittelstand und beispielhaft.
OTZ - OSTTHÜRINGER Zeitung Verlag GmbH & Co. KG