

Eisenberg. Zwei erfreuliche Anlässe gab's gestern in der Firma Marks HAL im Eisenberger Gewerbegebiet Nord zu begehen: Fünf künftige Azubis erhielten ihre Lehrverträge. Für eine neue Produktionshalle wurde der erste Spatenstich vollzogen. Und beides war direkt miteinander verbunden. Denn während sonst auf solchen Baustellen meist den prominenten Politikern die Spaten in die Hand gedrückt werden, übernahmen bei Marks die künftigen Fachkräfte diese Aufgabe. Politiker waren zwar trotzdem dabei - Landrat Andreas Heller (CDU) und Bürgermeister Ingo Lippert (SPD) -, hielten sich aber dezent im Hintergrund.
Jugend bleibt in Thüringen - unter dieser Devise begrüßte Geschäftsführer Lothar Marks vor der Lehrvertragsübergabe die Azubis und Gäste. Die Auftragslage der sich rasant entwickelnden Firma, die im November ihr 15-jähriges Bestehen feiern kann, ist offenbar sehr gut. Ebensolche Mitarbeiter zu finden, wird immer schwieriger. Da haben wir uns entschieden, einen Beitrag zu leisten und in größerem Maße selbst auszubilden, so Lothar Marks. Fünf Azubis bei 30 Mitarbeitern - das ist eine selten hohe Quote. Die verantwortlichen Lehrfachkräfte sind Jens Rabe und Andr Jechlitschek, der auch schon hier gelernt und heuer Zehnjähriges in der Firma hat.
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Die Firma Marks HAL (die Abkürzung steht für Tochter Heike, Sohn André und Vater Lothar) wächst und wächst. 1992 als Ein-Mann-Betrieb gegründet, ist sie mittlerweile eine Firmengruppe mit über 30 Mitarbeitern in Eisenberg.
Die meisten sind zwischen 30 und 40 Jahren alt, haben Familien mit Kindern, da ist ein vergleichsweise sicherer Arbeitsplatz besonders wichtig. Den stellt Lothar Marks auch
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